Gesangsrollen

Rafal Pawnuk

Darlemont

Der polnische Bassbariton Rafal Pawnuk studierte an der Musikakademie von Bydgoszcz mit Leszek Skrla und an jener von Krakau mit Marek Rzepka. 2011 gewann er den ersten Preis des Internationalen Wettbewerbs ‚Iuventus Canti' in der Slowakei. 2015 debütierte er an der Welsh National Opera, 2016 am Théâtre du Capitole de Toulouse, interpretierte diverse Rollen am ‚Národní divadlo' in Brno und gastierte u.a. an der Krakauer Oper. Von 2012 bis 2014 war Rafal Pawnuk Mitglied des Opernstudios an der Bayerischen Staatsoper München. Er sang unter den Dirigaten von Claus Peter Flor, Christopher Hogwood, Zubin Mehta, Kent Nagano, Kirill Petrenko. 2016 debutierte er am Théâtre du Capitole de Toulouse als Wagner in Gounods ‚Faust' und sang den Hohepriester in Verdis ‚Nabucco' in Oberammergau.

Eva Fiechter

Norina

Die Schweizer Sopranistin Eva Fiechter ist Preisträgerin der CFPL (Centre Français de Promotion Lyrique), Stipendiatin der Lotte Lehman Stiftung und erhielt ein Kulturstipendium der Leenaards Fondation sowie das Rolex Institute Stipendium, welches ihr ein Studium an der Accademia Georg Solti in Genf ermöglichte. Sie debütierte als Boulotte in Offenbachs ‚Barbebleue' mit der Opéra de Fribourg, dem Théâtre Musical de Besancon, der Opéra de Massy und dem Palais des Beaux-Arts de Charleroi und verkörperte die Rolle der Vespetta in Telemanns ‚Pimpinone' an der Opéra de Lausanne und der Opéra de Vichy. Im Frühjahr 2016 debütierte Eva Fiechter als Fiordiligi in Mozarts ‚Cosi fan tutte' in Weimar, als Donna Anna in ‚Don Giovanni' in Kuwait und mit besonders grossem Erfolg als Bianca in Bellini's ‚Bianca e Fernando' in St. Moritz und Basel. Im vergangenen Sommer gab Eva Fiechter ausserdem ihr Debüt als Michaela in Bizets ‚Carmen' beim Festival ‚Cahuzac-sur-Vères'. Neben der Oper ist Eva Fiechter auch als Konzertsängerin tätig. So war sie zuletzt in der Genfer Kathedrale im Requiem von Fauré, in Mendelssohns ‚Elias', in Haydns ‚Schöpfung' und Verdis Requiem als Solo-sopran zu erleben. Sie gab Konzerte an der Welsh National Opera, am Classic Open Air Festival Gendarmenmarkt in Berlin sowie in der Genfer Victoria Hall.

Jorge Martinez

Colonel Blinval

Der mexikanische Bassbariton Jorge Martinez studierte in Mexiko und Kuba und debütierte 2009 als Papageno in Mozarts ‚Zauberflöte’ am Gran Teatro de La Habana. Seine weitere Ausbildung führte ihn nach Hamburg und an die Hochschule für Künste Bremen, wo er Klassischen Gesang und Alte Musik studierte. Im Rahmen eines Meisterkurses bei Montserrat Caballé trat er 2014 in ihrem Gala`}`Konzert auf. Jorge Martinez wirkte bereits in zahlreichen Opern mit, so sang er Aeneas in Purcells ‚Dido und Aeneas’, Wolfram in Wagners ‚Tannhäuser’ und Leporello in Mozarts ‚Don Giovanni’. Zu seinem Repertoire gehören zudem diverse Oratorien wie Händels ‚Samson’, Mozarts und Brahms’ Requiem. In der Kammeroper Schloss Rheinsberg übernahm er als Preisträger des Gesangswettbewerbs die Rolle des Dappertutto in Offenbachs ‚Hoffmanns Erzählungen’. Von 2012 bis 2016 war er fest engagiertes Ensemblemitglied des Schleswig`}`Holsteinischen Landestheaters, wo er unter anderem den Bartolo in Mozarts ‚Hochzeit des Figaro’ sowie Raimondo in Donizettis ‚Lucia di Lammermoor’ interpretierte.

Akseli Vanamo

Eustacchio

Der finnische Bariton Akseli Vanamo studierte am Konservatorium und ab 2008 an der Kunstakademie der Universität von Turku Gesang. In Berlin setzte er ab 2014 seine Studien bei Elisabeth Werres fort und besuchte mehrere Meisterklassen in Deutschland wie beim Savonlinna Opernfestival. 2013 gewann er den ersten Preis beim internationalen Gesangswettbewerb von Turku. Er hat mehrere zeitgenössische finnische Opernpartien interpretiert, so die Rolle des Bertrand Russel in der Uraufführung der Oper ‚Logicomics' von Marko Autio 2017. Sein Lied-Repertoire umfasst Robert Schumanns ‚Dichterliebe' wie Gustav Mahlers ‚Lieder eines fahrenden Gesellen', die er mit dem Philharmonischen Orchester von Turku interpretierte. Im Sommer 2017 stellte er an der Berliner Opernakademie die Titelrolle in Giacomo Puccinis ‚Gianni Schicchi' dar.

Helen Sherman

Cristina

Die australische Mezzosopranistin Helen Sherman studierte am Sydney Conservatorium of Music. 2007 wurde sie mit einer scholarship für das Royal Northern College of Music ausgezeichnet und repräsentierte Australien an der BBC Singer of the World competition in Cardiff. In dieser Eigenschaft war sie Finalistin an der Francisco Viñas International Singing Competition in Barcelona. 2013 erhielt sie den dritten Preis bei der Wigmore Hall International Song Competition In London. Sie trat in diversen namhaften Konzerthäusern Londons auf und sang den Octavian im ‚Rosenkavalier', die Dorabella in ‚Figaros Hochzeit' und die Elvira im ‚Don Giovanni' für die Opera North, die Rosina im ‚Barbier von Sevilla' für die Longborough Festival Opera und den Aurelio in Donizettis ‚Assedio di Calais' für die English Touring Opera. Ende 2017 wird sie die Poppea in Monteverdis gleichnamiger Oper an der Pinchgut Opera in Sydney und Anfang 2018 die Titelrolle in Händels ‚Giulio Cesare' an der britischen Bury Court Opera interpretieren.

Christoph Engel

Frank

Bevor er sich dem Sologesang widmete, sang der deutsche Bariton Christoph Engel in zahlreichen Chören. Im ‚Chœur de l'Orchestre de Paris' führte er 2013 - 2015 das große chorsinfonische Repertoire in und außerhalb Frankreichs unter der Leitung bedeutender Dirigenten wie Paavo Järvi oder Herbert Blomstedt auf. Seit 2017 ist er Mitglied der renommierten Internationalen Chorakademie Lübeck unter der Leitung von Rolf Beck. Solistisch trat Christoph Engel in Michael Haydns Requiem, Mozarts Krönungsmesse, Bachs Weihnachtsoratorium sowie Rutters Mass of the Children in Erscheinung. Seit September 2015 studiert erGesang an der Hochschule für Musik Basel in der Gesangsklasse von Marcel Boone. Dort sang er in Hochschulproduktionen die Rollen des Figaro und des Conte Almaviva in Mozarts ‚Le Nozze di Figaro' sowie in Manuel de Fallas Kammeroper ‚El retablo de Maese Pedro' die Rolle des Don Quijote.

Pascal Ganz

Venanzio

Der Schweizer Bassbariton absolvierte zuerst ein Studium auf klassischer Gitarre an der Zürcher Hochschule der Künste bei Anders Miolin und Jury Clormann. Er ist Gewinner von zahlreichen Jugendwettbewerben auf Gitarre. Als Liedbegleiter schrieb er diverse Arrangements für Gesang und Gitarre und kam auf diesem Wege zum Gesang.
Derzeit verfolgt er ein Gesangsstudium bei Raymond Connell in London.
Auf der Bühne sang er den ``Testaccio`` in Nacht in Venedig von Johann Strauss, den ``Hortensio`` in Die Regimentstochter von Gaetano Donizetti, in solistischer Aufgabe einen ``Sklaven`` in der Zauberflöte, und war im Chor des Rigoletto engagiert.
Er widmet sich auch gerne dem Konzertfach und sang Werke von Dvorak, Schubert, Liszt, Peter Roth und Teile von Bachs Johannespassion.
Mit der Zürcher Sing-Akademie sang er ebenfalls unter namhaften Dirigenten wie Donald Runnicles, Bernard Haitink und Lionel Bringiuer.

Performance

Ivan Georgiev

Ein Wahnsinniger

Der Schweizer Bewegungsschauspieler Ivan Geor`}` giev hat an der Universität Zürich Psychologie und Filmwissenschaften studiert und sich danach an der Accademia Teatro Dimitri ausbilden lassen. In der Inszenierung ‚Antigone’ von Christian Seiler mit dem StilleWasser Kollektiv spielte er 2016/17 den Wächter und den Hämon. Ivan Georgiev erhielt 2016 den Schweizer Filmpreis als bester Darsteller in einer Nebenrolle im Film ‚La Vanité’ von Lionel Baier. Im Sommer 2017 spielt er die Hauptrolle in der Tournée`}`Produktion des Zirkus Chnopf.

Yan Juillerat

Ein anderer Wahnsinniger

Blablabla

Alexandra Gentile

Eine Wahnsinnige

Die Schweizer Bewegungsschauspielerin Alexandra Gentile hat an der Universität Lausanne und am Genfer Konservatorium für Schauspiel sowie am Théâtre Vidy in Lausanne studiert. 2016 erhält sie den Migros Kulturprozent`}`Preis als beste Partnerin für Bewegungstheater und beschliesst die Hochschule Teatro Dimitri mit einem Bachelor. In einer Inszenierung von Christian Seiler mit dem StilleWasser Kollektiv spielt sie 2016/17 die Antigone nach Sophokles. 2017 nimmt sie an einer Recherche zu einem Text von Elfriede Jelinek unter der Leitung von Gabriel Alvarez am Genfer ‚Studio d’Action Théâtrale’ teil. Sie gründet zusammen mit Laurent Baier die Compagnie ‚Tout Outre’ für Theater ausserhalb konventioneller Spielstätten und gewinnt den Preis ‚forum culture’. Ihr erstes Projekt ‚La Poésie de la Patate’ – als Theater in Appartements – wird im Frühling 2018 im Kanton Jura und in Biel präsentiert.

Instrumentalisten

Aimi Sugo

Klavier

Die in Japan geborene Pianistin Aimi Sugo hat ihren Bachelorstudiengang an der internationalen Toho Universität in Tokyo und ihren Masterstudiengang an der Hochschule der Künste Bern abgeschlossen. Sie gewann den ersten Preis und Spezialpreis am Tokyo-PTNA und North Kanto Wettbewerb, den Spezialpreis am All Japan Classical Music Concert in Tokyo. Auch in Europa gewann Aimi Sugo mehrere namhafte Preise: den ersten Preis sowie Spezialpreis Music900 am Internationalen Wettbewerb Antonio Salieri in Legnago, den zweiten Preis am Internationalen Kammermusik- Wettbewerb Enrica Cremonesi in Mailand , den ersten Preis am Wettbewerb der Stiftung für junge Musiktalente Meggen, sowie den ersten Preis der YAMAHA Musikstiftung in Europa. Dies ermöglichte ihr, als Solistin mit dem Luzerner Kammerorchester aufzutreten. Zurzeit absolviert sie das Studium für Liedgestaltung an der Musik Akademie Basel unter der Leitung von Jan Schultsz.

Karin Yamaguchi

Horn

Karin Yamaguchi, in den USA aufgewachsen, hat an der Western Michigan University School of Music den Bachelor und den Master of Arts Arts in Music Performance an der Hochschule der Künste Bern (Schweiz) in der Klasse von Johannes Otter absolviert. Im Sommer 2015 ist Karin mit der Pacific Music Festival Orchestra Academy in Japan aufgetreten, 2017 erfolgten Konzerte mit dem soundSCAPE Music Festival (Italien) und dem Verbier Festival Orchestra in der Schweiz. Derzeit studiert Karin Yamaguchi den Master of Arts in Musikpädagogik an der Hochschule der Künste Bern und setzt ihr Studium mit Johannes Otter fort.

Gerald Karni

Viola

Gerald Karni, in Israel geboren, besuchte Meisterklassen des Keshet Eilon Master Course for Strings, an der Internationalen Sommer Akademie der Wiener Musik Hochschule und dem David Goldman Program teil, wo er Gelegenheit hatte, Stimmführer der Bratschen in der Israeli Youth Philharmonic zu sein. 2015 spielte er als Solist in den Symphonischen Variationen ‚Don Quixote' von Richard Strauss mit dem Boston Philharmonic Youth Orchestra auf einer Europatournee. Danach wurde er Mitglied des West-Eastern Divan Orchesters und konzertierte in Südamerika und Europa, im Teatro Colon, an den Salzburger Festspielen, auf der Berliner Waldbühne, am Lucerne Festival und an den London Proms auf Einladung von Daniel Barenboim. Gerald Karni hat im Mai 2015 mit dem Isolde Quartett am Fischoff Musik Wettbewerb in Indiana, USA, eine Auszeichnung erhalten. Zurzeit studiert er an der Zürcher Hochschule der Künste bei Lawrence Power.

Raúl Castro Estévez

Klarinette

Im Alter von 10 Jahren beginnt er sein Klarinettenstudium am Amaniel Professional Conservatory of Music (CPM Amaniel) in Madrid mit dem Professor Pablo Fernández, solo Klarinette in dem Orchestra of the Comunity of Madrid (ORCAM). Nachdem er sein professionelles Musikstudium mit Auszeichnung beendet und das Vorsingen bestanden hat, besucht der Royal Conservatory of Music of Madrid (RCSMM) mit dem Professor Pedro Garbajosa. Seit zwei Jahren verbindet er sein Studium der höheren Musik mit denen der Industrial Engineering an der Polytechnischen Universität von Madrid (UPM), aber nach drei Jahren verlässt er sein Ingenieurstudium, um sich ganz der musikalischen Interpretation zu widmen. Am Ende seines Bachelor-Studiums in Music Performance mit hohen Noten nimmt er das Vorsingen an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) auf, wo er gerade seinen Master in Music Performance, in der Spezialisierung Concert, mit dem Professor Fabio Di Càsola. Während seiner Karriere als Student hat er Meisterkurse bei Künstlern wie Justo Sanz, Klenyan Csaba, Pedro Garbajosa und Fabio di Càsola absolviert und war Mitglied in jungen Orchestern wie dem Pehlivanian Project und Project 10, dem Symphonieorchester von der WJT und das Jugendsinfonieorchester von Soria, unter anderem. Als Solist hat er mit dem Symphonieorchester der CPM Amaniel und die RCSMM Big Band gespielt.

Rosamund van der Westhuizen

Cello

Rosamund van der Westhuizen wurde in Pretoria, Südafrika geboren und wuchs in einer künstlerischen Familie auf, weshalb ihre musikalische Ausbildung bereits im Alter von 3 Jahren begann. Sie jongliert eine Vielzahl von Interessen, darunter darstellende Kunst, Literatur, Philosophie und Kulturwissenschaften. Rosamund hat Studien in Musik, Englischer und Lateinischer Literatur an der Universität von Stellenbosch abgeschlossen, und zuletzt auch einen Master in Transdisziplinarität an der Hochschule der Künste in Zürich. Ihre Leidenschaft gilt dem Streichquartettspiel und, seit ihrer Erfahrungen in der Klasse von Lukas Niggli, der Welt der freien Improvisation. Ihre transdisziplinäre Masterarbeit befasst sich mit der Schaffung einer performativen Erzählung, die Musik, Bewegung und Geschichte zusammenbringt. Zur Zeit studiert sie in der Celloklasse von Prof. Roel Dieltiens an der ZHdK, wo sie ihre Masterausbildung in Musikpädagogik macht.

Produktionsteam

Christian Seiler

Künstlerische Leitung und Regie

Der Zürcher Christian Seiler war nach dem Schauspieldiplom an der Schauspiel Akademie Zürich (heute ZHdK) an diversen Bühnen in der Schweiz und in Deutschland, so in Augsburg, Wuppertal, Bochum und Bern, als Schauspieler tätig. Seit 1987 und nach einem Lizentiat in Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich verlagerte sich seine Tätigkeit vermehrt auf die Sprech`}` und Musiktheaterregie. Seit 1997 leitet er die ArbeitsGemeinschaft Theater Rämibühl, die vom Schauspielhaus Zürich 2008 mit dem ‚Zürcher Theaterlöwen’ geehrt wurde. Als Theaterdozent arbeitete er an der Schauspiel Akademie Zürich, Stage Art School und an der Hochschule für Bewegungstheater Accademia Teatro Dimitri. Anfang 2017 wird er von der UBS Kulturstiftung für sein Theater`}` und Kulturengagement ausgezeichnet. Seinen jüngsten Einsatz als Schauspieler hatte er im Frühling 2017 als Partner von Dani Levy im Kinofilm ‚Familienpraxis’ von Jeshua Dreyfus. 2016/17 entwickelte er mit dem StilleWasser Kollektiv, einer jungen Truppe von Diplomanden der Accademia Teatro Dimitri, das Projekt 'Antigone – Fragmente eines Mythos’ nach Sophokles; seine Inszenierung ‚Schwärmen’ mit der AG Theater Rämibühl wird zum Jugend Theater Festival Schweiz im September 2017 eingeladen.

Caspar Dechmann

Musikalische Leitung

Der Zürcher Dirigent und Pianist Caspar Dechmann hat sich besonders durch seine vielseitige Arbeit mit Sängern einen Namen gemacht: Als Dirigent und Korrepetitor, als Coach, Liedbegleiter und Chorleiter. Er begleitete Meisterkurse für Gesangslehrer wie Christa Ludwig, Elisabeth Schwarzkopf und José van Dam und arbeitete u.a. für das Opernhaus Zürich und das Stadttheater Bern. Daneben coachte er auch berühmte Schauspieler wie Anne`}` Marie Blanc, Klaus Maria Brandauer und John Malkovich. Er dirigiert vor allem Opern und Operetten und arbeitete mit Dirigenten wie Howard Griffiths, Riccardo Minasi und Nello Santi zusammen. An der Mailänder Scala assistierte er Zubin Metha für die Einstudierung des „Der Rosenkavalier“. Für fünf Jahre leitete er die Pocket Opera Company Zürich. Seit 2008 leitet er die Operettenbühne Zürcher Oberland, deren Produktionen bei Publikum und Presse gleichermassen erfolgreich sind. Weitere Engagements führten ihn ans Stadttheater und in die Tonhalle St.Gallen, an die Städtischen Bühnen von Winterthur, Bamberg und Görlitz, in die Jordan Hall in Boston und immer wieder in die Zürcher Tonhalle. Er wird regelmässig für Konzerte in die USA und nach Japan eingeladen.

Peter Bachmann

Musikalische Bearbeitung

Der Cellist Peter Bachmann ist in Zürich aufgewachsen mit Klavier`}`, Cello`}` und Orgelunterricht, hat danach an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei André Navarra Cello und bei Alfred Uhl Komposition studiert. Zwischen 1983 und 1991 war er Mitglied des Schweizerischen Festspielorchesters während der Internationalen Musikfestwochen Luzern. 1983 gewann Peter Bachmann die Solocellostelle beim Münchener Kammerorchester, wo er seitdem engagiert ist. 2003 gründete er in München das Ensemble ‚nonSordino’, ein Quartett mit Akkordeon, Violine, Cello und Kontrabass. Peter Bachmann ist ein vielseitiger Kammermusiker, Komponist und Arrangeur vor allem für ausgefallene Kammerbesetzungen; schon 2015 hat er für ‚La finta giardiniera’ des Opernvereins Zürich eine reizvolle Bearbeitung der Orchesterpartitur Mozarts für ein Quintett umgesetzt.

Isabel Schumacher

Kostümbild

Die Zürcherin Isabel Schumacher studierte nach dem Vorkurs an der Schule für Gestaltung Zürich, an der GAF Zürich (Gruppe autodidaktischer FotografInnen) und nach einer Damenschneiderinnenlehre Mode`}`Design an der Zürcher
Hochschule der Künste und absolvierte das Nachdiplom`}` studium Szenografie ebenfalls an der ZHdK. Von 1996–1999 war sie als feste Kostümbild`}`Assistentin am Schauspielhaus Zürich engagiert. Seither arbeitet sie als freie Kostümbildnerin und Ausstatterin, u.a. für das Theater Winkelwiese Zürich, Schauspielhaus Zürich, Luzerner Theater, Theater Marie, Theater an der Sihl, Theaterspektakel Zürich, Theater Aufbau Kreuzberg Berlin, TAK Liechtenstein, Theater Kanton Zürich, AG Theater Rämibühl, Opernverein Zürich. Ab 2003 realisiert sie mit der von ihr mitgegründeten Gruppe ‚t_raumfahrt’ szenografische Freilicht`}`Rauminszenierungen. Ihr Projekt ‚Versehen Vergehen’ 2007 in Visperterminen/VS wird mit dem Milestone 1. Preis und dem Tourismuspreis Schweiz als herausragendes Projekt ausgezeichnet.

Anna Wohlgemuth

Bühnenbild

Die in Schiers geborene Anna Wohlgemuth schliesst ihr Studium der Szenografie und im Master Bühnenbild an der Zürcher Hochschule der Künste im Herbst 2017 ab. Zuvor absolvierte sie mehrere Praktika in den Bereichen Szenenbild/ Kostümbild und Planung Innenarchitektur. Sie arbeitete bei ‚wohnbedarf projekt ag Zürich’, ‚Martin Spühler Architekten AG Zürich’ und ‚antonino bertolo wohnkultur Chur’. Während ihres Studiums plante und schuf sie Bühnenräume für ‚Wir sind Morgen’, Diplomproduktion des Studiengangs Bachelor of Arts, ‚Delhi’, ein Tanz von Michael Schönert. ‚Es wäre gut wenn morgen ein Tag später ist’ vom ‚mars travel agency Kollektiv’, ‚vo Afang a’ von ‚Auftrag Okapi’ im Schlachthaus Theater Bern, ‚Essen Zahlen Sterben’ von Johanna Zielinski, Franz`}`Xaver Mayr und Michael Fehr im Luzerner Theater, ‚Break the Tango’ bei der ‚Maag Music and Arts AG Zürich’.
Ihr Diplomprojekt vom Juni 2015 ‚i`}`GOD oder wie ich lernte, die Sünde zu lieben’, eine Kollektivarbeit mit dem Abschlussjahrgang Bachelor Schauspiel 2015, gewinnt als Kollektiv den Theaterpreis der Zürcher Hochschule der Künste. Zudem wird die szenografische Arbeit von Anna Wohlgemuth mit dem 1. Preis des Roman`}`Clemens`}`Preises ausgezeichnet.

Michael Omlin

Lichtdesign

Michael Omlin ist in Aarau aufgewachsen und lebt heute in Zürich. Er ist Bildender Künstler und Lichtdesigner in den Bereichen der Architektur und des Theaters und entwickelt Ausstellungen, Installationen und Performances im In- und Ausland. So hat er 2004 während eines sechsmonatigen Atelieraufenthalts in Ägypten für die Townhouse Gallery Kairo eine ‚Lightintervention’ konstruiert. 2002-2014 war er Technischer Leiter am Theater an der Winkelwiese. Für eine Inszenierung von Christian Seiler hat er jüngst am Jugend Theater Festival Schweiz 2017 in der Alten Reithalle Aarau das Lichtdesign übernommen.

Frank Horn

Berater

Der Kultur- und Musikmanager Frank Horn unterstützt den Opernverein Zürich als Berater.

Bruno Catalano

Choreographie

Bruno Catalano, italienischer Tänzer und Choreograph, studierte in Holland an der Dance Academy E.D.D.C. in Arnhem (Modern Dance, Contemporary, Release, Contact und Partnering, Improvisation und Choreographie) und erhielt dort sein Diplom. Als Tänzer hat er in mannigfachen Projekten in Italien, in der Schweiz, Deutschland, Holland und Österreich mitgewirkt. 2004 realisierte er das Video`}`Projekt ‚Fujendo`}`Running Away’, welches an diversen Festivals in Europa gezeigt wurde. Seit Jahren arbeitet er zusammen mit der Tänzerin und Choreographin Simone Blaser (u.a. ‚Geometrie Imperfette’, ‚Avenue des reves perdus’ und ‚Body’). 2007 gründet er mit Simone Blaser die Tanzcompany ‚Piccoli Production’.

Etliche Produktionen sind seither in Koproduktion mit dem Tanzhaus Zürich entstanden, 2013 ‚Nothing To Hide’ in Koproduktion mit dem Theaterhaus Gessnerallee, Südpol Luzern und Dampfzentrale Bern, 2017 ‚Untitled’ in Koproduktion mit dem Tanzhaus Zürich das Projekt. Bruno Catalano unterrichtet in verschiedenen Tanzschulen in der Schweiz und im Ausland und ist seit Herbst 2010 Co`}`Leiter des Grundlagenkurses der AG Theater und Choreograph der jährlichen Projekte unter der Leitung von Christian Seiler.

Kurt Rothacher

Technische Leitung

Kurt Rothacher hat sich als Maler, Jugendarbeiter und Logistiker ausbilden lassen. In der Dale Carnegie Trainingsschule bildete er sich im April 1999 in den Bereichen Kommunikations- und Führungskompetenz weiter. Ab September 1999 startete er seine Tätigkeit als Chef und Technischer Leiter der Aula Rämibühl, Zürich. In dieser Eigenschaft betreute er seither die Inszenierungen von Christian Seiler für die AG Theater Rämibühl. Während 3 Jahren besuchte Kurt Rothacher die Bühnenmeisterschule in Aarau und schloss die Ausbildung im Dezember 2006 mit dem Diplom ab. Im Anschluss an seine Bühnenmeistertätigkeit in der Aula arbeitet er seit Oktober 2014 freischaffend im Bereich Licht und Ton an verschiedenen Anlässen und auf diversen Bühnen wie ZKO, Volkshaus Zürich, Labor Bar etc. Die anspruchsvolle Aufgabe, die nötige Infrastruktur im Freilichtprojekt des Opernvereins ‚Finta Giardiniera’ 2015 zu organisieren, hat Kurt Rothacher bravourös bewältigt.

Dorothy Yeung

Produktionsleitung

Dorothy Yeung hat an der Purcell School of Music und am Royal College of Music Junior Department Klavier studiert. Den Bachelor, das Post Graduate und Master Diplom hat sie am Royal Northern College of Music in Manchester und an der Guildhall School of Music and Drama in London absolviert. 2004 wurde sie Artist Manager in der Abteilung Dirigenten und Instrumentalisten bei IMG Artists in London. Anschliessend war sie Generalmanagerin bei der Baltic Sea Youth Philharmonic in Berlin und leitete diverse Tournéen in den Baltischen Staaten wie auch in Russland, Skandinavien, Polen und Deutschland. Jeden Sommer arbeitet sie eng mit Martin Engstroem, dem Gründer und künstlerischen Direktor des Verbier Festivals zusammen; sie ist verantwortlich für alle Künstler wie Dirigenten und deren Konzerte. Sie ist ebenso zuständig für den Vendome Preis und ist Mitbegründerin des Orpheum Supporters Orchester. Mit ihrer Erfahrung als Kulturmanagerin wurde sie ‚Director of Touring and Events’ bei U-Live, Universal Music, London, wo sie eng mit Anne-Sophie Mutter zusammenarbeitete, lancierte 2015 die ‚Yellow Lounge projects’ in Zürich und war Hauptproduzentin für Cecilia Bartoli’s preisgekrönte ‚Norma’-Produktion der Salzburger Festspiele und deren Tournée, die 2015/16 im Zürcher Opernhaus startete.

Daniel Riniker

Produtkionsassistent

Der Zürcher Daniel Riniker studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Universität Zürich und engagierte sich in der Leitung der TheaterAmatöre, die 2011 aus dem renommierten Theater HORA hervorgegangen waren. Daniel Rinikers Wirken im Theater war immer eng verbunden mit der ArbeitsGemeinschaft Theater Rämibühl; von 2010 bis 2012 als Ensemblemitglied, 2015 im Vikariat und ab dem Sommer 2018 schliesslich als deren Leiter. Überdies war er unter anderem im Freilichtspiel ``Sturm am Dom`` 2013 in der Hauptrolle zu sehen und inszenierte eigene Stücke in und um Zürich.